Wells-Fargo-CEO: Neue Kapitalvorschriften könnten Risikovermögen um 7% reduzieren; Arbeitsmarkt kühlt geordnet ab
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Wells-Fargo-CEO Charlie Scharf äußerte sich im Rahmen des Q1-Ergebnisanrufs und gab eine detaillierte wirtschaftliche Aussicht und wichtige Updates zu regulatorischem Kapital. Scharf gab an, dass neue Kapitalvorschriften zu einer ungefähren 7%-igen Abnahme der risikobezogenen Vermögenswerte der Bank führen könnten, was ein materielles Plus für die Kapitaleffizienz wäre. Er beschrieb den US-Arbeitsmarkt auch als geordnet, aber ungleichmäßig abkühlend, mit wenigen Anzeichen von systemischem Stress und begrenzter Entlassungsaktivität, und bot eine differenzierte Sicht auf die zukünftige Kreditleistung. Diese Aussage folgt dem starken Q1-Ergebnisbericht der Bank und ergänzt die früheren optimistischen Bemerkungen des CFOs zu den Konsumausgaben der Verbraucher. Händler werden die Endfassung der Kapitalvorschriften und die laufenden Wirtschaftsdaten für weitere Auswirkungen auf die Bilanz und die Kreditqualität von Wells Fargo im Auge behalten.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde WFC bei 82,28 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 253,9 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 59,65 $ und 97,76 $. Diese Nachricht wurde mit neutraler Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet. Quelle: Reuters.