Live Nation nähert sich einer Einigung mit der DOJ, vermeidet Zwangsverkauf von Ticketmaster
summarizeZusammenfassung
Live Nation Entertainment soll sich gemäß Berichten einer Einigung mit dem Department of Justice in seinem laufenden Antitrustfall genähert haben. Diese Entwicklung folgt der Eröffnung eines Antitrust-Prozesses durch die DOJ und 39 Bundesstaaten gegen Live Nation am 3. März, in dem dem Unternehmen monopolistische Praktiken vorgeworfen werden. Der bedeutendste Aspekt der berichteten Einigung ist, dass sie es Live Nation ermöglichen würde, den Zwangsverkauf seiner Ticketmaster-Sparte zu vermeiden. Der potenzielle Verkauf von Ticketmaster stellte ein erhebliches Abwärtsrisiko und eine Unsicherheit für das Unternehmen dar, angesichts der integralen Rolle, die Ticketmaster im Geschäftsmodell von Live Nation spielt. Die Vermeidung dieses Ergebnisses ist eine wesentliche positive Entwicklung, die einen erheblichen Unsicherheitsfaktor beseitigt. Investoren werden nun die offizielle Bestätigung der Einigungsbedingungen und etwaiger damit verbundener Abhilfen oder Strafen erwarten.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde LYV bei 156,13 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Trade & Services, bei einer Marktkapitalisierung von rund 36,3 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 112,88 $ und 175,25 $. Diese Nachricht wurde mit positiver Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 9 von 10 bewertet. Quelle: Reuters.