UBS lehnt Schweizer Kapitalvorschlag ab, führt 23 Milliarden US-Dollar zusätzliche Anforderung und Wettbewerbsnachteil an.
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Die rigorose Ablehnung des geplanten Änderungsantrags des schweizerischen Bankengesetzes durch die UBS Group AG signalisiert eine kritische regulatorische Herausforderung für das globale Finanzinstitut. Das Unternehmen argumentiert, dass die Anforderung einer vollständigen Abzugsfähigkeit ausländischer Tochtergesellschaften vom Common Equity Tier 1 (CET1)-Kapital unverhältnismäßig, nicht international ausgerichtet und einen geschätzten Betrag von 23 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Kapitalanforderungen mit sich bringen würde. Dies würde UBS' Kapitalbelastung um mindestens 50 % gegenüber seinen internationalen Peers erhöhen und schwerwiegend seine Wettbewerbs- und Rentabilitätsfähigkeit beeinträchtigen. Das Unternehmen hob auch eine erhebliche Zerstörung des Aktionärswerts von geschätzten CHF 30 Milliarden seit der Einführung der Vorschläge hervor. Anleger sollten den laufenden Konsultationsprozess und mögliche Änder
check_boxSchlusselereignisse
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Ablehnung des Kapitalvorschlags
Die UBS Group AG hat die Vorlage des Schweizer Bundesrates für eine vollständige Abzugsfähigkeit ausländischer Tochtergesellschaften vom Common Equity Tier 1 (CET1)-Kapital offiziell abgelehnt und sie als unverhältnismäßig und nicht international abgestimmt angesehen.
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Erheblicher Kapitalauswirkung
Die vorgeschlagene Änderung würde etwa 23 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem CET1-Kapital für UBS erfordern, was zu einem geschätzten Netto-Jahreskosten von 1,7 Milliarden US-Dollar und deutlich höheren Kapitalanforderungen als bei globalen Konkurrenten führen würde.
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Wettbewerbsnachteil
UBS warnt vor der neuen Regulierung, dass sie es aufgrund eines schweren Wettbewerbsnachteils benachteiligen würde, die Schweizer Finanzplatz schwächen und durch erhöhte Kreditkosten das breitere Schweizer Wirtschaftsleben negativ beeinflussen.
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Aktienwertzerstörung
Die Firma gab an, dass die Unsicherheit hinsichtlich dieser übermäßigen Kapitalanforderungen bereits zu einer Unterperformance von 27% im Marktwert im Vergleich zu Peers geführt hat, was sich auf etwa CHF 30 Milliarden an Schadensersatz für Aktionäre beläuft.
auto_awesomeAnalyse
Der eindeutige Widerstand von UBS Group AG gegen die vorgeschlagene Änderung des schweizerischen Bankengesetzes signalisiert eine kritische regulatorische Herausforderung für das globale Finanzinstitut. Das Unternehmen argumentiert, dass der Anspruch auf eine vollständige Abzugsfähigkeit von ausländischen Tochtergesellschaften vom Common Equity Tier 1 (CET1)-Kapital unverhältnismäßig ist, nicht international ausgerichtet und einen geschätzten Aufwand von 23 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Kapitalanforderungen mit sich bringen würde. Dies würde UBS' Kapitalbelastung um mindestens 50 % gegenüber seinen internationalen Peers erhöhen und schwerwiegend auf seine Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität einwirken. Das Unternehmen hebt auch eine erhebliche Zerstörung des Aktionärswerts von geschätzten CHF 30 Milliarden seit der Einführung der Vorschläge hervor. Anleger sollten den laufenden Konsultationsprozess und mögliche
Zum Zeitpunkt dieser Einreichung wurde UBS bei 47,65 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 148,9 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 25,75 $ und 48,43 $. Diese Einreichung wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 9 von 10 bewertet.