Amazon ändert Geschäftskartenanbieter von AmEx zu U.S. Bank; AmEx sichert sich 900-Mio.-Dollar-NFL-Deal
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American Express hat einen siebenjährigen NFL-Zahlungsvertrag im Wert von bis zu 900 Millionen Dollar gesichert, der Presale-Zugang und eine Co-Branding-Kreditkarte umfasst. Gleichzeitig wechselt Amazon sein Kleingewerbe-Kartenprogramm von American Express zu U.S. Bank und setzt dabei auf Mastercard, was die bestehenden AmEx-Kleingewerbe-Karteninhaber betreffen wird. Diese Nachricht stellt eine gemischte Aussicht für American Express dar; während die NFL-Partnerschaft eine neue positive Entwicklung ist, stellt der Verlust des Amazon-Kleingewerbe-Kartenprogramms einen konkurrierenden Rückschlag dar, insbesondere angesichts der jüngsten Konzentration von AXP auf die Erweiterung seiner kleinen und mittelständischen Geschäftsangebote. Die finanzielle Auswirkung des NFL-Deals ist auf sieben Jahre verteilt, was seinen jährlichen Beitrag im Vergleich zum Gesamtvolumen von AXP relativ bescheiden macht. Der Verlust der Amazon-Partnerschaft bedeutet jedoch einen direkten Verlust an Transaktionsvolumen und Kundenbeziehungen von einem großen E-Commerce-Player, was sich möglicherweise erheblich auf das Kleingewerbe-Segment von AXP auswirken könnte. Anleger werden die finanziellen Auswirkungen des Verlusts der Amazon-Partnerschaft genau prüfen und den Erfolg der neuen NFL-Co-Branding-Angebote überwachen.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde AXP bei 302,53 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 207,7 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 220,43 $ und 387,49 $. Diese Nachricht wurde mit neutraler Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 7 von 10 bewertet. Quelle: Wiseek News.