Iran-Krieg treibt 40%igen Anstieg der Leiterplattenpreise voran und belastet Tech-Unternehmen
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Der anhaltende Iran-Krieg hat die Lieferkette für gedruckte Schaltungen (PCBs) schwerwiegend gestört, ein kritischer Bestandteil für alle elektronischen Geräte, was zu einer erheblichen Erhöhung der Kosten für Tech-Unternehmen wie Advanced Micro Devices (AMD) geführt hat. Der Konflikt hat die Produktion von hochreinem Polyphenylenether-(PPE)-Harz durch SABIC zum Erliegen gebracht, das 70% der globalen Versorgung ausmacht, was dazu geführt hat, dass die Preise für PCBs im April allein um bis zu 40% gestiegen sind, während die Preise für Kupferfolie in diesem Jahr auch um 30% gestiegen sind. Dies stellt einen wesentlichen Gegenwind für AMD und andere Elektronikhersteller dar, da diese erheblichen Kostensteigerungen direkt ihren Selbstkosten und ihren Gewinnmargen belasten werden. Trader sollten die geopolitische Situation auf eine Deeskalation oder weitere Störungen hin überwachen sowie darauf, wie große Tech-Unternehmen plant, diese steigenden Komponentenkosten zu absorbieren oder weiterzugeben.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde AMD bei 348,84 $ gehandelt an der NASDAQ im Sektor Technology, bei einer Marktkapitalisierung von rund 567 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 90,37 $ und 352,99 $. Diese Nachricht wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet. Quelle: Reuters.