Lululemon-Gründer nominiert drei Direktoren, kritisiert neuen CEO-Vorschlag in eskaliertem Proxy-Kampf
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Lululemon-Gründer Chip Wilson hat seinen Proxy-Kampf deutlich eskaliert, indem er einen Brief an die Aktionäre sendete, in dem er sie aufforderte, für seine drei Kandidaten für den Aufsichtsrat zu stimmen. Wilson kritisierte den Vorstand direkt für die jüngste Auswahl von Heidi O'Neill als neue CEO, indem er dies als Beweis für eine „defekte Unternehmensführung“ und ein grundlegendes Missverständnis der Bedürfnisse der Marke bezeichnete. Er nominierte Marc Maurer, Laura Gentile und Eric Hirshberg für den Aufsichtsrat, alle mit Erfahrungen außerhalb traditioneller Consumer-Marken. Diese Entwicklung folgt der jüngsten Ankündigung der Ernennung von O'Neill, die zu einem erheblichen Kursrückgang des Aktienkurses führte, und anhaltender Aktionärskritik. Die direkte Herausforderung des neuen CEO und die Nomination einer alternativen Liste von Direktoren schaffen erhebliche Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Führung und strategischen Ausrichtung von Lululemon, insbesondere da der Aktienkurs nahe seinem 52-Wochen-Tief gehandelt wird. Investoren werden nun den bevorstehenden Aktionärstreffen und das Ergebnis dieser umstrittenen Proxy-Abstimmung genau beobachten.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde LULU bei 139,10 $ gehandelt an der NASDAQ im Sektor Trade & Services, bei einer Marktkapitalisierung von rund 16,8 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 138,94 $ und 340,25 $. Diese Nachricht wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 9 von 10 bewertet. Quelle: Dow Jones Newswires.