Vorstand schlägt Vergütung vor, die die gesetzlichen Grenzen überschreitet, während keine Dividende ausgeschüttet wird
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Diese Einreichung enthält kritische Vorschläge für die anstehende ordentliche Hauptversammlung von Loma Negra und unterstreicht dabei erhebliche Bedenken hinsichtlich der Corporate Governance. Der Vorstand empfiehlt die Genehmigung seiner eigenen Vergütung in Höhe von AR$ 2,29 Milliarden für das Geschäftsjahr 2025, die ausdrücklich die 5%-Gewinngrenze um AR$ 994 Millionen überschreitet. Dies ist besonders bemerkenswert, da keine Dividenden zur Ausschüttung vorgeschlagen werden, was ernsthafte Fragen über die Praktiken der Vorstandsvergütung und die Ausrichtung auf die Interessen der Aktionäre aufwirft. Darüber hinaus schlägt das Unternehmen vor, AR$ 23,58 Milliarden einem optionalen Reservefonds für zukünftige Dividenden zuzuführen und damit die unmittelbaren Rückflüsse an die Aktionäre zu verschieben. Anleger sollten diese Vorschläge bei der Hauptversammlung am 23. April genau prüfen.
check_boxSchlusselereignisse
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Vorstandsvergütung überschreitet gesetzliche Grenze
Der Vorstand schlägt seine eigene Vergütung in Höhe von AR$ 2.287.936.476 für das Geschäftsjahr 2025 vor, die AR$ 994.309.003 über der 5%-Gewinngrenze liegt, was besonders besorgniserregend ist, da die Ausschüttung von Dividenden nicht vorgeschlagen wird.
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Dividenden werden auf optionalen Reservefonds verschoben
Der Vorstand schlägt vor, AR$ 23.584.613 (in Tausend) aus den angesammelten Ergebnissen einem "Optionalen Reservefonds für zukünftige Dividenden" zuzuführen, anstatt sie sofort auszuschütten, wobei der Vorstand die Entscheidungsbefugnis über die Verwendung behält.
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Vorschlag für Budget des Audit-Ausschusses und Prüfungshonorare
Die Vorschläge umfassen die Genehmigung von AR$ 2.010.388.270 für die Honorare der externen Prüfer und die Festsetzung des Budgets des Audit-Ausschusses auf AR$ 2.387.140.323 für 2026.
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Vorschlag für unabhängige Direktoren-Richtlinie
Es wird vorgeschlagen, eine Richtlinie zu verabschieden, um sicherzustellen, dass mindestens 20% der Mitglieder des Vorstands unabhängige Mitglieder sind, für 2026.
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Diese Einreichung enthält kritische Vorschläge für die anstehende ordentliche Hauptversammlung von Loma Negra und unterstreicht dabei erhebliche Bedenken hinsichtlich der Corporate Governance. Der Vorstand empfiehlt die Genehmigung seiner eigenen Vergütung in Höhe von AR$ 2,29 Milliarden für das Geschäftsjahr 2025, die ausdrücklich die 5%-Gewinngrenze um AR$ 994 Millionen überschreitet. Dies ist besonders bemerkenswert, da keine Dividenden zur Ausschüttung vorgeschlagen werden, was ernsthafte Fragen über die Praktiken der Vorstandsvergütung und die Ausrichtung auf die Interessen der Aktionäre aufwirft. Darüber hinaus schlägt das Unternehmen vor, AR$ 23,58 Milliarden einem optionalen Reservefonds für zukünftige Dividenden zuzuführen und damit die unmittelbaren Rückflüsse an die Aktionäre zu verschieben. Anleger sollten diese Vorschläge bei der Hauptversammlung am 23. April genau prüfen.
Zum Zeitpunkt dieser Einreichung wurde LOMA bei 9,86 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Manufacturing, bei einer Marktkapitalisierung von rund 1,3 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 7,04 $ und 14,17 $. Diese Einreichung wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet.