Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession steigt auf 30%, nachdem Goldman Sachs Prognose anhebt
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Goldman Sachs hat die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession für die nächsten 12 Monate auf 30% erhöht, was einer Steigerung von 5 Prozentpunkten gegenüber seiner vorherigen Schätzung entspricht. Diese Anpassung wird in erster Linie durch einen Anstieg der Öl- und Gaspreise, kombiniert mit verschärften Finanzbedingungen und der abnehmenden Wirkung der jüngsten Steuergesetzgebung, getrieben. Diese Aktualisierung folgt der jüngsten wirtschaftlichen Prognose von Goldman Sachs vom 16. März, in der das Unternehmen eine Reduzierung des globalen BIP um 0,3 Prozentpunkte prognostiziert hatte. Die aktuelle Ankündigung bietet eine spezifischere und erhöhte Risikobewertung für die US-Wirtschaft, die auf eine Verschlechterung der Aussichten hinweist. Eine höhere Rezessionswahrscheinlichkeit von einem führenden Finanzinstitut wie Goldman Sachs signalisiert ein erhöhtes makroökonomisches Risiko, das sich erheblich auf die Marktsentiment, Unternehmensgewinne in verschiedenen Sektoren und die Bewertung von Finanzanlagen auswirken kann. Für Goldman Sachs bedeutet dies potenzielle Gegenwinde für seine Investmentbanking-, Trading- und Asset-Management-Sparten aufgrund reduzierter Deal-Aktivität und erhöhten Kreditrisikos. Händler werden künftige Wirtschaftsindikatoren, Aussagen von Zentralbanken und weitere Revisionen von Wirtschaftsprognosen von großen Finanzinstituten genau beobachten. Die erwarteten Zinssenkungen der Federal Reserve im September und Dezember, wie von Goldman prognostiziert, werden ebenfalls ein kritischer Faktor sein.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde GS bei 834,97 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 247,8 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 439,38 $ und 984,70 $. Diese Nachricht wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet. Quelle: Dow Jones Newswires.