Goldman Sachs prognostiziert 0,3% globale BIP-Kürzung, 0,6% Inflationssteigerung durch die Iran-Krise
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Goldman Sachs hat seine Wirtschaftsprognose aktualisiert und projiziert eine Reduzierung des globalen BIP um 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 % und eine Steigerung der Gesamtinflation um 0,5-0,6 Prozentpunkte innerhalb des nächsten Jahres, hauptsächlich aufgrund der eskalierenden Iran-Krise. Die Bank hat auch die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession auf 25 % von 20 % erhöht und weist auf deutlich höhere Risiken für Europa hin. Diese überarbeitete Prognose folgt auf jüngste Berichte über eine Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten und einen Anstieg der Ölpreise, wobei die Straße von Hormuz nun als zu gefährlich für die Passage betrachtet wird, eine Entwicklung, die in den früheren Nachrichten des Zeitplans über steigende Ölpreise widergespiegelt wird. Als führende Finanzinstitution ist die aktualisierte makroökonomische Bewertung von Goldman Sachs für die globalen Märkte sehr einflussreich und weist auf mögliche Gegenwinde für das Wachstum und erhöhte inflationäre Druck hin, die die Investorensentiment und die Vermögensallokation beeinflussen könnten. Händler werden die geopolitische Situation und ihre Auswirkungen auf weitere wirtschaftliche Revisionen und Marktstabilität genau beobachten.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde GS bei 799,25 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 237,2 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 439,38 $ und 984,70 $. Diese Nachricht wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet. Quelle: ShareCast.