Deutsche Boerse CEO warnt vor 24/7-Handel und zitiert das Risiko einer Liquiditätsfragmentierung
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Der CEO von Deutsche Boerse, Stephan Leithner, hat eine Warnung vor dem Wechsel zum 24/7-Handel ausgesprochen und argumentiert, dass dies die Liquidität fragmentieren und die Markteffizienz schädigen könnte. Diese Aussage kommt zu einer Zeit, in der Wall-Street-Börsen, einschließlich Nasdaq (NDAQ) und CME, aktiv verlängerte Handelszeiten erkunden oder umsetzen. Nasdaq hat bemerkenswerterweise im Dezember bei den US-Regulierungsbehörden einen Antrag gestellt, um den Handel an Wochentagen auf 23 Stunden auszudehnen, während CME den 24/7-Handel für Krypto-Futures und -Optionen einführt. Leithners Bedenken heben eine signifikante Branchendiskussion über die Markstruktur und die möglichen Auswirkungen auf institutionelle Anleger hervor, die auf konzentrierte Liquidität angewiesen sind. Diese Entwicklung ist für Börsen wie Nasdaq von Bedeutung, da sie regulatorische Entscheidungen und die weitere Einführung verlängerter Handelszeiten beeinflussen könnte, was ihre zukünftigen Betriebsmodelle und Einnahmequellen beeinträchtigen würde. Trader sollten die regulatorischen Antworten und weitere Branchendiskussionen zu diesem Thema überwachen.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde NDAQ bei 88,82 $ gehandelt an der NASDAQ im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 50,5 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 71,98 $ und 101,79 $. Diese Nachricht wurde mit negativer Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 7 von 10 bewertet. Quelle: Reuters.