Morgan Stanley erwartet Kapitalentlastung, da die GSIB-Surcharge voraussichtlich auf 2,2% sinkt
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Der Chief Financial Officer von Morgan Stanley, Sharon Yeshaya, gab bekannt, dass die Bank damit rechnet, dass ihre Kapitalanforderungen unter der vorgeschlagenen Überarbeitung der US-Kapitalvorschriften flach bleiben oder sogar leicht sinken werden. Diese positive Aussicht wird größtenteils von einer erwarteten Reduzierung des Global Systemically Important Bank (GSIB)-Surcharge-Puffers getrieben, der von 3,5% auf etwa 2,2% fallen könnte. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Erfolg für Morgan Stanley dar, nach einem mehrjährigen Lobbykampagnen der Bank und anderer Wall-Street-Institutionen, um die Regulierungen nach der Finanzkrise zu lockern. Die Kapitalentlastung wird voraussichtlich erhebliche Mittel freisetzen, potenziell Milliarden von Dollar, die die Bank dann für erhöhte Kreditvergabe, höhere Dividenden oder Aktienrückkäufe verwenden kann, was die Aktionäre direkt begünstigt. Obwohl der genaue finanzielle Effekt auf die endgültigen Modellvorschläge und Klarstellungen wartet, liefert diese erste Bewertung ein deutliches positives Signal für die zukünftige Kapitalverwendung und Rentabilität der Bank.
Zum Zeitpunkt dieser Meldung wurde MS bei 191,25 $ gehandelt an der NYSE im Sektor Finance, bei einer Marktkapitalisierung von rund 303,7 Mrd. $. Die 52-Wochen-Handelsspanne lag zwischen 104,78 $ und 194,59 $. Diese Nachricht wurde mit positiver Marktstimmung und einem Wichtigkeitsscore von 8 von 10 bewertet. Quelle: Reuters.